Schnabulerie

Wiener Charme und französischer Chic,
vereint zu himmlischer Gaumenfreude

Himmlische Gaumenfreude

Peter Körber (Pâtissier)

 

Was sind Deine Aufgaben im Team der Schnabulerie?

Als Pâtissier bin ich in Zusammenarbeit mit Christina für die Produktgestaltung und –entwicklung sowie für die Bestellung der Ware zuständig. Ich achte darauf, dass die Sauberkeit und Hygiene in unserer kleinen aber feinen Backstube eingehalten wird und bin auch für die Auslieferung unserer Ware in den Shop zuständig.

 

Wie bist Du zur Schnabulerie gekommen?

Meine Schwester begeistert sich schon seit langem für alles, was mit Torten zu tun hat und so kannte sie auch die Schnabulerie. Eine Freundin von mir hat mich dann eines Tages auf das Inserat aufmerksam gemacht, in dem die Schnabulerie einen Pâtissier suchte und beide Mädels haben mich dann überzeugt, dass ich mich bewerben soll.
Das Bewerbungsgespräch war sehr angenehm und wir waren uns auf Anhieb sympathisch! Die Entscheidung wurde dann von beiden Seiten auch recht schnell getroffen und so hatte ich nach vier Tagen die Zusage, dass ich Teil des Schnabulerie-Teams werde!

 

Was ist das Besondere an der Schnabulerie?

Die Schnabulerie befindet sich noch in einem kreativen Entwicklungszyklus. Es gibt noch keine eingefahrenen Prozesse, spontanes arbeiten ist möglich und somit ist jeder Tag aufregend! Wir sind ein junger Betrieb, der stets nach Neuem sucht und doch auch schon viele Stammkunden hat. Ich finde, dass man mittlerweile nicht einfach eine Torte wohin essen geht, sondern man geht zur Schnabulerie! Wir sind mittlerweile eine Marke geworden, die man kennt!

In Bezug auf die interne Zusammenarbeit finde ich besonders, dass Christina auch immer darauf achtet, dass es nicht nur fachlich sondern auch menschlich funktioniert. Es wird viel Wert auf die Meinung des anderen gelegt und ich denke, wir lernen gegenseitig viel voneinander.

 

Wenn Du an die Schnabulerie denkst , dann ist Dein erster Gedanke....

Hier komme ich täglich in mein kleines Königreich! Allein die Tatsache, dass ich während der Arbeit die Musik hören kann, die mir gefällt, finde ich super!

 

Was ist Deine größte Leidenschaft?

Pâtisserie und Musik! Beides geht Hand in Hand, denn ich brauche beide Aspekte in meinem Leben um Ausgewogenheit zu haben.

(Peter spielt in seiner Freizeit Gitarre & Schlagzeug und singt auch!)

 

Macarons oder Pralinen?

Pralinen, denn bei ihnen kann man sich mehr austoben und experimentieren! Bei Macarons ist der Hauptgeschmack immer Mandel und Marzipan – außerdem verbindet man Macarons immer gleich mit Frankreich. Ich finde, dass Pâtisserie grenzenlos ist und nicht mit einem Land oder einem Temperament verbunden sein sollte. Bei Pralinen gibt es unendliche Varianten und Arten, sie herzustellen – das ist einfach immer eine Herausforderung!

 

Welches Tortenmodell ist Dein Favorit?

Die „Imperial“! Ich liebe das Blattgold und finde, dass dieses Modell viel aussagt, obwohl es nicht überdekoriert ist. Die Imperial ist einfach edel und hat eine einzigartige Präsenz.

 

....und Dein Lieblings-Pâtisserie-Stück?

Unsere Punschtorte und das Topfen-Mohn-Törtchen. Wenn´s darum geht, selbst was Süßes zu essen, bin ich eher der bodenständige Typ ;-)

 

Was war Deine größte Herausforderung bis jetzt?

Mit 18 Jahren fing ich im Hotel Le Meridien an, wo nach einem knappen Monat der Chef-Pâtissier gekündigt hat und ich somit alleine da stand. In dieser Zeit habe ich extrem viel gelernt und bin über meine Grenzen hinaus gegangen. Dadurch habe ich viel Selbstbewusstsein und Autorität erlangt und auch mein Auftreten ist ein anderes geworden.

 

Foto: Marie Bleyer